Noch verstehen viele Menschen nicht die Vor- und Nachteile, die sie durch die kostenfreie Routennavigation aus dem Internet geboten bekommen.
Oftmals denken diese Personen, dass es sich hierbei um Firmen handelt, die den Kunden betrügen wollen und mit versteckten Abos warten.
Das System mit dem diese Firmen ihr Geld erwirtschaften ist dabei ebenso simple wie effektiv.
Die Anbieter der Karten (Webrouten) vermarkten auf ihren Websites Werbeflächen oder bieten anderen Firmen eine besondere Werbemarkierung auf der Karte an.
Dabei zahlt der Werbende dann entweder pro angezeigter Werbung (Banner, PopUp, Layer) oder halt pauschal, zum Beispiel für einen Monat. Die Werbefirmen leisten zudem gerne einen erhöhten Werbepreis, wenn die Werbung bei einer bestimmten Zielgruppe angezeigt wird. Dies kann zum Beispiel ein gewisses Alter oder ein bestimmter Fahrzeugtyp (Mercedes, BMW) sein.
Auch dass die Werbung direkt auf der Karte angezeigt wird, kann für einen Werbeanbieter sehr lukrativ sein. Es ist bereits jetzt bei einigen Map-Herstellern möglich diese Werbung zu buchen , womit der Besucher wenn er in der Nähe einer bestimmten Attraktion ist, die Werbung angezeigt bekommt.
Dies lohnt sich natürlich nur dann, wenn die Attraktion auch bekannt ist und einen gewissen Wirkungsgrad erreicht, damit die Besucher auch angelockt werden. Kaum jemand wird in ein Restaurant fahren, von dem er vorher noch nie gehört hat.
Eine noch recht neue Form von Werbung im GPS-Bereich ist die Audioausgabe von Ton. Wenn der Fahrer zum Beispiel Punkt X überquert, kommt eine kleine Werbesendung, ähnlich einem Werbespot im Radio. Die Werbeform erhält natürlich sehr viel Aufmerksamkeit, der Kosten-Nutzen-Faktor für den Werbeanbieter ist dementsprechend hoch.
Nur selten findet man im Internet kommerzielle Angebote, hinter denen sich ein Abo verbirgt. Dafür gibt es zu viele kostenfreie Alternativen (maps24.de, OviMaps, Google Maps) die einen hervorragenden Ruf haben und garantiert keinen Cent kosten.