Auto Navigationssysteme und Geräte
Navigation, Steckenplaner, GPS mit dem Auto
Navigation mit dem Handy
Handys werden zunehmend zu einer ernstzunehmenden Alternative zu klassischen Navigationssystemen. Die Zahl der weltweit zur Navigation eingesetzten Handys stieg innerhalb eines Jahres um 57 % auf nunmehr 44 Millionen, wie Berg Insight in einer aktuelle Studie herausfand. Wesentlich zu diesem Erfolg der Handynavigation beigetragen hat die Einsicht der Smartphone Hersteller, dass der mögliche Einsatz von Navigationssoftware inzwischen ein wesentliches Kaufargument ist. Die Qualität des Displays entscheidet maßgeblich darüber, ob ein Smartphone als Ersatz für ein Navigationsgerät geeignet ist. Auch aus diesem Grund gehen viel Hersteller dazu über, auch preiswerte Einsteigermodelle mit hochwertigen Displays auszustatten und die erforderlichen Einsparungen an anderer Stelle vorzunehmen.
A-GPS
Nahezu alle Handys setzen bei der Positionsbestimmung auf A-GPS (Assisted GPS), bieten aber die Option, diese Funktion zu deaktivieren und reines GPS zu nutzen. Das Deaktivieren von A-GPS kann sinnvoll sein, da hier im Gegensatz zu GPS eine Internetverbindung erforderlich ist, die je nach Datentarif Kosten verursachen kann. A-GPS dient dazu, die Positionsbestimmung zu verbessern und zu beschleunigen. GPS war ursprünglich als militärisches System konzipiert und ging von einer permanenten Verbindung zwischen dem GPS-Empfänger und den Satelliten aus. Was für Schiffe und Flugzeuge sicherlich stimmt, stimmt für Handys nicht mehr, da diese z.B. in Gebäuden die GPS-Verbindung verlieren. A-GPS kombiniert GPS mit den bekannten Verfahren der Handyortung, um jederzeit schnell eine Positionsbestimmung vornehmen zu können.
Offboard und Onboard Navigation mit dem Smartphone
Onboard Navigation setzt auf fest installierte Karten, die einmalig per Mobilfunk oder auch über den PC auf dem Handy installiert werden. Auf dieses Verfahren setzt beispielsweise das von Nokia eingesetzte Ovi Maps. Demgegenüber ist die Google Navigation ein typisches Beispiel für Offboard Navigationssoftware, die bei Bedarf das erforderliche Kartenmaterial via HSDPA auf das Handy lädt. Beide Verfahren haben sich als praktikabel erwiesen, wobei Offboard Navigation aus Kostengründen selbstverständlich nur in Verbindung mit einer Datenflatrate in Betracht kommt.
Fazit
Für Nutzer einer Datenflatrate steht heute für nahezu alle Handys mit GPS-Empfänger mindestens eine gute Navigationslösung zur Verfügung. Wer sein Handy ansonsten nur zum Telefonieren nutzt und daher über keine Datenflatrate verfügt, kann z.B. mit Nokias Ovi Maps auf eine Lösung zurückgreifen, bei der sämtliche Internetdienste (A-GPS, Stauwarnungen etc.) deaktiviert werden können und die daher wirklich kostenlos ist.
Navigation für Mobiltelefone – Streckenführung leicht gemacht!
Steht eine größere Reise bevor und kennt man die Strecke nicht, so weiß man die Vorzüge eines Navigationsgerätes zu schätzen. Stets zuverlässig und sich er lotsen die mobilen Endgeräte den Fahrer ans Ziel, so dass das lästige Hantieren mit unübersichtlichen Straßenkarten der Vergangenheit angehört. Auch mit dem Handy ist eine Navigation nun möglich.
Da besonders in den aktuellen Smartphones ein GPS-Empfänger integriert ist, steht der Navigation nichts mehr im Wege. Damit die Navigation für Handys möglich ist, muss auf dem Mobiltelefon eine spezielle Software installiert werden, die auch das benötigte Kartenmaterial beinhaltet. Solche Anwendungen werden mittlerweile von zahlreichen Anbietern zur Verfügung gestellt, so dass der Nutzer aus einer breiten Palette an Angeboten wählen kann.
Die Navigation für Mobiltelefone kann durch kostenpflichtige Lösungen realisiert werden, die das gesamte Kartenmaterial lokal auf dem Handy installieren. Hier spricht man auch von sogenannten Onboard-Lösungen. Der Kunde kauft die Software und zahlt dafür einmalig einen relativ hohen Betrag. Anschließen fallen keine weiteren Gebühren an.
Der größte Vorteil ist, dass bei der Streckenberechnung keine Internetverbindung vonnöten ist, so dass keine zusätzlichen Kosten entstehen. In der Anschaffung günstiger und teilweise sogar kostenlos sind die sogenannten Offboard-Lösungen. Hier erfolgt die Streckenberechnung über das Internet, so dass Angebote dieser Art nur für Nutzer zu empfehlen sind, die im Rahmen ihres Mobilfunkvertrags über eine Datenflatrate verfügen. Ist dies der Fall, so kann ohne Weiteres auf die günstige Navigation für Mobiltelefone zurückgegriffen werden.
Egal für welche Variante man sich entscheidet: Sowohl die Onboard- als auch die Offboard-Lösungen bieten eine vollwertige Navigation, die einem herkömmlichen Navigationsgerät in nichts nachsteht. Neben einem Fahrspurassistenten und Reality View gehören auch eine detaillierte Routenplanung sowie ein Geschwindigkeitswarner zum Ausstattungsangebot mit dazu. So gelangt man stets sicher und zuverlässig ans Ziel.
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